KULTURAGENTEN FÜR KREATIVE SCHULEN NORDRHEIN-WESTFALEN

Logo Kulturagenten für kreative Schulen NRWDas Programm „Kulturagenten für kreative Schulen NRW“ hat das Ziel, möglichst vielen Kindern und Jugendlichen einen Zugang zur Welt der Künste zu eröffnen, kreatives Denken zu fördern und zu eigenen Erfahrungen mit Kunst und Kultur anzuregen.

Neun Kulturagent*innen betreuen in NRW jeweils ein lokales Netzwerk von drei bis vier Schulen in den Städten Bielefeld, Dortmund, Essen, Münster, Oberhausen, Aachen sowie in der Städteregion Aachen und in zwei weiteren gemeinsamen Netzwerk der Städte Herne, Herten, Dorsten und der Städte Duisburg und Moers.


Aktuelle Informationen rund um „Kulturagenten für kreative Schulen“


Gemeinsam mit den Schüler*innen, dem Lehrerkollegium, der Schulleitung, Eltern, Künstler*innen und Kulturinstitutionen entwickeln Kulturagent*innen ein vielfältiges und passgenaues Angebot der Kulturellen Bildung sowie künstlerische Projekte. Je Programmschule gibt es eine*n kulturbeauftragte*n Lehrer*in, der*die gemeinsam mit dem*der Kulturagent*in Kulturteams bildet, Kulturfahrpläne entwickelt und künstlerische Projekte initiiert.

Besonderer Schwerpunkt des Programms ist die Einbettung der Arbeiten in den Schulen in vorhandene bzw. geplante kommunale Gesamtkonzepte. Die Erfahrungen des Modellprogramms (2011 bis 2015) haben gezeigt, dass im Sinne der Entwicklung einer landesweiten Strategie für Kulturelle Bildung an und mit Schulen in NRW bestehende Landesprogramme systematisch miteinander verknüpft werden sollten. Für die Verankerung von Kultureller Bildung an Schulen in Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen in NRW wurde das Landesprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen NRW“ initiiert, welches seit 2018 ein Projekt der Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRWist, gefördert durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, die MUTIK gGmbH sowie die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator.

Als Fach- und Umsetzungspartner hat die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) das Landesprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen Nordrhein-Westfalen“ von 2011 bis 2015 maßgeblich konzeptionell mitentwickelt und bis 2018 das Transferprogramm durchgeführt.

Ansprechperson bei der BKJ: Bianca Fischer, fischer(at)bkj.de, 02191.794-254


Erfahrungen der BKJ aus dem Landesprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen Nordrhein-Westfalen“

Tagungsteilnehmer*innen im großen Saal der Akademie Remscheid. Foto: Andreas Jäckle Wie kann Kulturelle Bildung in Schulen langfristig verankert werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Tagung „Mittendrin und auf dem Weg“ der BKJ im März 2018. Die Tagung bot Raum für den Austausch über Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Programm „Kulturagenten für kreative Schulen NRW“ und über deren Transfer in die Bildungslandschaft.
Foto: Andreas Jäckle

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Texte und Materialien

Beitrag: Kulturelle und künstlerisch-ästhetische Bildung in Schule
Kulturelle und künstlerisch-ästhetische Bildung in Schule ist eines der zentralen Themen der Qualifizierungen der Kulturagent*innen, und Kulturbeauftragten im Kulturagentenprogramm. Schließlich möchte das Programm Impulse zu einer Veränderung von Schule und Bildung durch mehr Kunst und Kultur geben. Was Kulturelle Bildung in Schule bedeutet, beschreibt Bianca Fischer (BKJ) in ihrem Beitrag.

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Beitrag: Impulsgeber für kulturelle Schulentwicklung – Wie Kulturagenten Schulen mit Kunst und Kultur unterstützen, sich neu zu erfinden
Liest man die zu Beginn des Modellprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“ von den Schulen in Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen beschriebenen Ziele und Wünsche, so lassen sich vor allem vier Dimensionen erkennen. Diese Dimensionen sowie Bedarfe und Voraussetzungen für die Implementierung eines kulturellen Profils an Schule, beschreibt Tom Braun (BKJ) in seinem Beitrag.

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Kultur und Schule vom Subjektstandpunkt aus gestalten
Das Subjekt im Mittelpunkt! Dieser Aufruf bringt den Auftrag und die zentrale Handlungsorientierung der Bundesvereinigung Kultureller Kinder und Jugendbildung (BKJ) zum Ausdruck. Ausgangslage für die Einschätzung von Möglichkeiten und Veränderungsbedarfen sind für das Handeln der BKJ, so Tom Braun (BKJ), die aktuellen Lebenslagen der Jugendlichen und Kinder. Im Zuge der Ganztagsschulentwicklung wird Schule für Jugendliche und Kinder zunehmend zum zentralen Aufenthalts- und Lebensort. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der Qualität von Schulen auch und gerade aus Sicht einer subjektorientierten Kinder- und Jugendbildung neu. Kulturelle Bildung als ein unverzichtbarer Teil der Allgemeinbildung kann dazu einen zentralen Beitrag leisten.

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Die Kulturbeauftragten – Über Rolle und Aufgaben der kulturbeauftragten Lehrer im Kulturagentenprogramm
Maria Norrenbrock (BKJ) beschreibt in ihrem Beitrag, welche Aufgaben auf die sogenannten kulturbeauftragten Lehrer*innen im Rahmen des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen“ zukommen und wie sie für diese sehr vielfältigen Aufgaben in der Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren qualifiziert werden können.

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Weitere Materialien

In welchen Arbeitsfeldern sind Kulturagenten aktiv? Und wie werden sie qualifiziert? Wie arbeitet ein Kulturagent mit Schulen und Kulturinstitutionen zusammen? Welche Aufgaben haben kulturbeauftragte Lehrer? Wie gehen Kulturagenten und Schulen vor, um neue Formate der kulturellen Bildung zu entwickeln und im Schulalltag zu integrieren? Wie initiiert man ein kulturelles Projekt mit vielen Kulturpartnern?
Und wie entwickelt man ein künstlerisch-kulturelles Schulprofil?

Im Verlauf des Modellprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“ sind in den beteiligten Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen zahlreiche Konzepte, Projekte, Formate und Strukturen entwickelt worden, wie Kulturelle Bildung in Schule und Kulturinstitutionen verankert werden kann. In der Onlinepublikation „Mission Kulturagenten“ werden diese Konzepte, Projekte und Formate sowohl in verschiedenen Textbeiträgen dokumentiert und reflektiert als auch als Praxismaterialien aufbereitet. Damit wird Erfahrungswissen aus dem Programm in Form von übertragbaren Projekt- und Qualifizierungsmodellen für Schulen, Kultureinrichtungen, Kunstschaffende, Universitäten und der Politik zur Verfügung gestellt.

Mission Kulturagenten – Onlinepublikation des Modellprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen 2011–2015”, MUTIK gGmbH (Hrsg.): Plattform der Kulturagenten für kreative Schulen.