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Kultur macht Schule in Bremen

Mit der Novellierung des Schulgesetzes im Jahr 2009 stellte die Landesregierung aus SPD und Bündnis90/Die Grünen die Weichen für eine grundlegende Umgestaltung der Schullandschaft in Bremen gestellt. Im Mittelpunkt der Schulentwicklung stehen die Verbesserung der Qualität und der Leistungsfähigkeit der einzelnen Schulen. Erklärtes Ziel ist die Entkoppelung von sozialer Herkunft und Schulerfolg. Allen Schülerinnen und Schülern sollen unabhängig von ihrer Herkunft gleiche Teilhabe- und Lernchancen zugesichert werden können. Individuelles Lernen – sowohl durch eine gezielte Schulentwicklungsplanung als auch durch den weiteren Ausbau von Ganztagsschulen – soll der Heterogenität der Schülerschaft begegnen. Die Zusammenarbeit der Bremer Schulen mit außerschulischen Partnern ist gesetzlich verankert (u. a. Schulgesetz, Sozialgesetzbuch, Kinder- und Jugendhilfegesetz), untermauert von Qualitätsrahmen- und Schulentwicklungsplänen. Wenn es auch zahlreiche ambitionierte Angebote Kultureller Bildung außerhalb wie innerhalb der Bremer Schulen gibt – Landesprogramme oder -verbände, die sich dezidiert mit Kultureller Bildung auseinandersetzen, sind bislang im flächenmäßig kleinsten Bundesland nicht zu finden. Derzeit sind alleinig die Senate in Bremen Ansprechpartner für Kultur und Schule.

[ Letzte Aktualisierung: 22.08.2012 ]


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