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Publikation

Die Zugangsstudie zum internationalen Jugendaustausch

Zugänge und Barrieren

20.08.19

Cover „Die Zugangsstudie zum internationalen Jugendaustausch“

Auslandserfahrungen sollten selbstverständlicher Bestandteil des Werdegangs junger Menschen sein. Viele Gruppen sind im internationalen Austausch jedoch deutlich unterrepräsentiert. Im Forschungsprojekt „Warum nicht? Studie zum internationalen Jugendaustausch: Zugänge und Barrieren“ (kurz „Zugangsstudie“) wurde untersucht, wie hoch der Anteil der Jugendlichen ist, die an internationalen Aktivitäten im Rahmen von Jugendarbeit und Schule teilnehmen oder sich dafür interessieren, welche Motive zu einer Teilnahme führen und welche Zugangsbarrieren es gibt. Die Zugangsstudie wurde von transfer e.V. koordiniert und in Kooperation mit SINUS, dem Institut für Kooperationsmanagement (IKO), der TH Köln und dem Forschungsverbund Freizeitenevaluation von 2016 bis 2018 durchgeführt. Die Ergebnisse liefern Daten und Erkenntnisse, aus denen Handlungsempfehlungen für den Abbau von Mobilitätshemmnissen abgeleitet werden können.

Der Leiter des Bereichs Kulturelle Bildung International bei der BKJ, Rolf Witte, hat mit Blick auf die Studienergebnisse ein Umdenken im Feld der Internationalen Jugendarbeit gefordert. Die Ergebnisse zeigten, so Witte, dass die Förderbedingungen für den Austausch einfacher und offener werden und die Vielfalt an Richtlinien, Regelungen, Vorgaben und Einschränkungen dringend reduziert werden müssten. Alle Zentral- und Beratungsstellen müssten den lokalen Trägern der Jugendarbeit viel besser zuhören, um zu erfahren, welche Begegnungs- und Projektformen sie sich mit ausländischen Partnern vorstellen können, so Witte weiter. Denn nur sie könnten mit „ihren“ Jugendlichen die für sie passenden grenzüberschreitenden Arbeitsformen entwickeln können.

Deshalb fordert Witte im Namen der BKJ alle Förderinstitutionen auf, gemeinsam mit der Trägerlandschaft und ausländischen Partnern nachzudenken, wie zumindest Teile der zur Verfügung stehenden Fördergelder unter deutlich offeneren Bedingungen bewilligt werden könnten, wie wir gemeinsam von lokalen Akteuren aus den verschiedenen Feldern der Jugendarbeit lernen können und welche Begegnungsformen und Formate aus ihrer Sicht sinnvoll und für die Jugendlichen gewinnbringend si

Vollständiger Titel

Die Zugangsstudie zum internationalen Jugendaustausch. Zugänge und Barrieren

Herausgeber*innen

Helle Becker und Andreas Thimmel

Ort

Frankfurt a. M.

Verlag

Wochenschau

Jahr

2019

Seitenzahl

224

ISBN-Nummer

978-3-7344-0790

Preis

26,90 Euro

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