deutsch-russischer jugend.kultur.austausch

Ablauf des Förderverfahrens

Hier erfahren Sie, wie das Förderverfahren für deutsch-russische Begegnungen im Einzelnen abläuft

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Die eigene Situation analysieren

Haben Sie innerhalb Ihrer Organisation Interesse und Ideen für eine internationale Zusammenarbeit mit einer Organisation aus Russland? Haben Sie in Ihrer Organisation oder Einrichtung Personal, dass die Begegnung vorbereiten, durchführen und abschließend abrechnen kann? Haben Sie bereits eine Partnerorganisation in der Russischen Förderation? 

Sie haben Interesse und Ideen für eine Begegnung und noch keine Partnerorganisation aus Russland?
Dann starten Sie die Suche nach einer Partnerorganisation hier.

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Mit dem Förderleitfaden der Stiftung Deutsch Russischer Austausch vertraut machen

Leitfragen der Planung:

  • Passen die Kriterien der Förderichtlinie der DRJA zum geplanten Format Ihrer Begegnung?
  • Können die allgemeinen Fördergrundsätze, wie etwa Partnerschaftlichkeit, interkultureller Austausch und Partizipation aller Teilnehmer*innen bei der Begegnung berücksichtigt und realisiert werden?
  • Sind die Fördersätze für die finanzielle Sicherung der Begegnung ausreichend? Welche Drittmittel können zusätzlich akquiriert werden? Gibt es andere alternative Förderer, Förderprogramme für die geplante Begegnung? Welche anderen alternativen Finanzierungsquellen sind möglich?  
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Gemeinsam Projektidee entwickeln - Antrag stellen

Eine gute Projektidee ist der Anfang einer gelungenen Zusammenarbeit. Die Idee soll im Antrag prägnant wiedergeben werden. Im Antrag solle das geplante künstlerische Vorhaben, die Gestaltung der Begegnung und die künstlerische Zusammenarbeit beider Partnergruppen verständlich für Außenstehende dargestellt werden

Wichtige Voraussetzung für eine gelungene Realisierung der Projektidee ist von Anfang an gemeinsam mit dem Partner alle Punkte der Vorbereitung, Ideen der Umsetzung kooperativ und partnerschaftlich auszutauschen sowie die Jugendlichen in die Gestaltung des Programms einzubeziehen.

Wer beantragt was?

Die Fördersätze werden nach dem „Gastgeberprinzip“ und dem Begegnungsformat beantragt und berechnet.

Der Gastgeber ist der Träger in dessen Land die Begegnung stattfindet. 

  • Der Gastgeber beantragt die Programmkosten für alle TN*innen, Betreuer- und Sprachmittler*innen
  • Der Gast beantragt die Reisekosten für die eigene Gruppe bzw. eigenen TN*innen und Betreuer*innen. 

Es wird zwischen Begegnungsformaten - in Deutschland (IN) und - außerhalb Deutschland (OUT) sowie Jugendbegegnung (JB) und Fachkräftebegegnung (FK) unterschieden

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Bewilligung der Fördermittel erhalten

Nach einer positiven Antragsprüfung wird eine schriftliche Bewilligung für die Förderung Ihrer Begegnung ausgestellt.
Mit der Bewilligung kann eine erste Abschlagszahlung in Höhe von 50% der Fördersumme vor Beginn der Maßnahme (ca. 6 Wochen vorher) abgerufen werden.

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Verwendungsnachweis und Abschluss des Projekts

Ca. 8 Wochen nach Ende der Begegnung sollte der Verwendungsnachweis eingereicht werden. Den genaueren Termin und alle erforderlichen Unterlagen sind im Bewilligungsschreiben aufgeführt.
Nach der inhaltlich-rechnerischen Prüfung der Verwendungsnachweisunterlagen wird ein Abschlussbrief erstellt, in dem die aktuelle Höhe der Förderung bestätigt wird. Der noch ausstehende Teil des Zuschusses wird anschließend überwiesen.

Alle Unterlagen können Sie hier finden und herunterladen.

Partner und Förderer

 

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Ihre Ansprechpartnerinnen

Porträt von Karolina Kuhnhenn

Karolina Kuhnhenn

internationaler jugend.kultur.austausch

Fon: +49 (0) 21 91 - 794 - 382Mail: kuhnhenn@bkj.de

Kristin Crummenerl

internationaler jugend.kultur.austausch

Fon: +49 (0) 21 91 - 794 - 414Mail: crummenerl@bkj.de

 

Gefördert durch

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) ist der Dachverband für Kulturelle Bildung in Deutschland.