Bei der deutsch-polnisch-ukrainischen Jugendbegegnung „My vision of the history of Europe“ des Jugenkulturarbeit e. V. Oldenburg stehen Jugendliche auf einer Bühne und wedendabei gefilmt.
deutsch-polnischer jugend.kultur.austausch

Ablauf des Förderverfahrens

Hier erfahren Sie, wie das Förderverfahren für deutsch-polnische Begegnungen im Einzelnen abläuft.

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Die eigene Situation analysieren

  • Haben Sie innerhalb Ihrer Organisation Interesse und Ideen für internationale Zusammenarbeit mit einer Organisation aus Polen? Haben Sie in Ihrer Organisation oder Einrichtung Personal, dass die Begegnung vorbereiten, durchführen und abschließend abrechnen kann?
  • Haben Sie bereits eine Partnerorganisation in Polen? Sie haben Interesse und Ideen für eine Begegnung und noch keine Partnerorganisation in Polen für die Realisierung?

Hier finden Sie die Informationen für eine Partnersuche.

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Mit dem Förderleitfaden des Deutsch Polnischen Jugendwerks vertraut machen

  • Passen die Kriterien der Förderlinie des Deutsch Polnischen Jugendwerks zu Ihren Formaten von Jugendbegegnungen?
  • Können die allgemeinen Fördergrundsätze, wie etwa Partnerschaftlichkeit, Interkultureller Austausch und Partizipation aller Teilnehmer*innen berücksichtigt werden?
  • Reichen die Fördersätze für die finanzielle Sicherung der Begegnung aus? Welche Drittmittel können akquiriert werden?
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Projektidee entwickeln – gemeinsamen Antrag stellen

  • Eine gute Projektidee ist der Anfang einer gelungenen Zusammenarbeit. Die Idee soll im Antrag prägnant das künstlerische Vorhaben, die Gestaltung und die künstlerische Arbeit beider Partnergruppen wiedergeben.
  • Wichtige Voraussetzung für eine gelungene Realisierung der Projektidee ist von Anfang an gemeinsam mit dem Partner alle Punkte, Ideen kooperativ und partnerschaftlich auszutauschen sowie die Jugendlichen in die Gestaltung des Programms einzubeziehen.
  • Der gemeinsame Antrag wird von beiden Partnerorganisation ausgefüllt und muss von beiden Partnern unterschrieben werden
  • Die Antragstellung kann in Papierform bei der zuständigen Zentralstelle oder dem DPJW, sowie online im Antragstellungsportal OASE gestellt werden.

Wer beantragt was?

Die Fördersätze werden nach dem „Gastgeberprinzip“, Begegnungsformat und Unterbringungsform in der entsprechende Währung des Landes beantragt. Der Gastgeber ist die Trägerorganisation (Partner) in deren Land die Begegnung stattfindet.

  • Der Gastgeber beantragt die Programmkosten in seiner Währung für alle TN*innen, Betreuer*innen und Sprachmittler*innen
  • Der Gast beantragt die Reisekosten nur für die eigene Gruppe (TN*innen und Betreuer*innen) in seiner Währung.
  • Format: Jugendbegegnung vs. Fachkräftebegegnung
  • Unterbringungsart: Jugendherberge vs. Familie vs. Bildungsstätte
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Bewilligung der Fördermittel erhalten

Mit der positiven Antragsprüfung wird eine schriftliche Bewilligung für die Förderung Ihrer Begegnung ausgestellt. Mit der Bewilligung kann ein Abschlag in Höhe von 50% der Fördersumme vor Beginn der Maßnahme (ca. 6 Wochen) abrufen werden.

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Verwendungsnachweis und Abschluss des Projekts

Ca. 8 Wochen nach Ende der Begegnung soll der Verwendungsnachweis bei der BKJ vorgelegt werden. Den genaueren Termin zur Einreichung und alle erforderlichen Unterlagen sind im Bewilligungsschreiben aufgeführt.

Nach der inhaltlichen und rechnerischen Prüfung der Verwendungsnachweisunterlagen wird ein Abschlussbrief erstellt, in dem die aktuelle Höhe der Förderung bestätigt wird. Der noch ausstehende Teil des Zuschusses wird anschließend überwiesen.

Alle die Unterlagen können Sie hier finden und herunterladen.

Evaluation und Qualitätsentwicklung

Die BKJ ermuntert alle Träger internationaler Jugendkultur-Begegnungen, ihre Projekte zu evaluieren, um von den jeweiligen Teilnehmer*innen konkrete Anhaltspunkte benannt zu bekommen, wie zukünftige Projekte noch besser vorbereitet und gestaltet werden können. Hierzu hat die BKJ gemeinsam mit dem DFJW und dem DPJW einen Fragebogen und ein computergestütztes Evaluationsverfahren entwickelt, das bei möglichst vielen Jugendkultur-Begegnungen eingesetzt werden soll. Nähere Informationen zur Evaluation von internationalen Begegnungen  finden sie hier: www.i-eval.eu

Nachweise International

Die BKJ unterstützt auch das Bemühen, möglichst allen Teilnehmer*innen von internationalen Begegnungen jeweils angemessene Nachweise über ihr internationales Engagement auszustellen. Deshalb empfehlen wir Ihnen die Nutzung der von der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit (IJAB) gemeinsam mit vielen Trägern entwickelten „Nachweise International", die aus einem Teilnahme-Nachweis, einem Engagement-Nachweis und einem Kompetenz-Nachweis International bestehen. Nähere Informationen zu den Nachweisen International und alles erforderliche Material zum Download finden Sie hier: www.nachweise-international.de

Hinweis

Die Nutzung der Evaluation und der Nachweise International empfehlen wir im Hinblick auf die Qualitätsentwicklung Ihrer Begegnungen und hat keinen Einfluss auf die Förderung.

Partner und Förderer

In Zusammenarbeit mit

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Ihre Ansprechpartnerinnen

Porträt von Karolina Kuhnhenn

Karolina Kuhnhenn

internationaler jugend.kultur.austausch

Fon: +49 (0) 21 91 - 794 - 382Mail: kuhnhenn@bkj.de

Kristin Crummenerl

internationaler jugend.kultur.austausch

Fon: +49 (0) 21 91 - 794 - 414Mail: crummenerl@bkj.de

 

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Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) ist der Dachverband für Kulturelle Bildung in Deutschland.