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Deutsch-französische Begegnung „Ohne Stimme. Sinti und Roma die größten Minderheiten Europas. Fortsetzung und Vertiefung.“ 25.5.–3.6.2017, Spicheren
deutsch-französischer jugend.kultur.austausch

„Digital ganz nah“

Nutzen Sie digitale Möglichkeiten, um eine neue Form von deutsch-französischen Jugendbegegnungen ins Leben zu rufen!

Mit dem Projektaufruf „Digital ganz nah“ fördert das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) innovative Begegnungen im digitalen oder hybriden Format (Mischung aus digitalen Treffen und Treffen im Präsenzformat), die den Austausch zwischen Jugendlichen und Fachkräften im Rahmen deutsch-französischer und trilateraler Projekte auch während der Corona-Krise ermöglichen und mithilfe von Online-Tools interkulturelle und sprachliche Lernsituationen schaffen.

Die Ausschreibung richtet sich an öffentliche oder gemeinnützige Träger im Bereich der formalen und non-formalen Bildung sowie an Akteure der Jugendarbeit in Deutschland und Frankreich.

Was wird gefördert?

Deutsch-französische oder trilaterale Projekte, die:

  • den Kontakt zwischen jungen Menschen (3 bis 30 Jahre) oder Fachkräften aus Deutschland und Frankreich und ggf. einem weiteren Partnerland auch in Pandemiezeiten aufrechterhalten
  • Online-Tools einsetzen und Methoden entwickeln, um interkulturelles Lernen und sprachliche Lernsituationen im digitalen Raum zu ermöglichen
  • sich einem konkreten Thema widmen: Nachhaltige Entwicklung, Leben in Zeiten der Pandemie, Rassismus/Vorurteile, Zukunft…
  • ein gemeinsames Ergebnis der zwei bzw. drei Gruppen haben
  • bis zum 31. Dezember 2021 stattfinden.

    Welche Formate sind möglich?

    • Digitale Begegnungen
      Die Teilnehmer*innen der Partnerländer loggen sich mithilfe digitaler Tools einzeln oder als Gruppe ein, um sich kennenzulernen, sich auszutauschen, zu diskutieren oder um zusammen an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten.
       
    • Mischformate: digitale und physische Begegnungen
      Parallel zu digitalen Begegnungen kann eine physische Begegnung mit Teilnehmer*innen, die in der selben Region wohnen, organisiert werden. Physische Begegnungen von Teilnehmer*innen mit Wohnsitz im gleichen Land sind nur dann möglich, wenn sie mit einer Begegnung oder einem gleichzeitigen Online-Austausch mit der bzw. den Partnergruppe(n) kombiniert werden.
      Bei Begegnungen von Teilnehmer*innen mit Wohnsitz im gleichen Land müssen die Gruppen an der Ausarbeitung/Erstellung von Materialien für die Partnergruppe arbeiten: Videonachrichten, Podcasts, Audioguides, Apps, Websites, Blogs, Online-Spiele, virtuelle Besuche, pädagogisches Online-Material (Übungen, Simulationen, Fragebögen) usw.
       
    • Projekte im Blended Learning-Format
      Die Teilnehmer*innen können gemeinsam oder einzeln online und aus der Entfernung die verschiedenen Phasen der Vorarbeit für eine physische Gruppenbegegnung leisten oder ihr Projekt nach der Begegnung online fortsetzen. Online-Begegnungen und physische Treffen finden in diesem Fall nacheinander statt.

    Wie hoch ist die Förderung?

    Pauschalförderung zwischen 1.235 € und 15.000 Euro.

    Eine Förderung kann für folgende Kosten beantragt werden:

    • Reisekosten und Aufenthaltskosten bei physischen Begegnungen von Teilnehmer*innen mit Wohnsitz im gleichen Land
    • Vorbereitungs- und Programmkosten wie: Anmietung von IT-Material und digitalen Tools, Lizenzgebühren für Online-Dienste, Gebühren für die Internet-Verbindung, pädagogisches Material, Raumanmietung, Honorare des Begleitteams (inklusiv Beratung oder technischer Support, die für die Projektumsetzung notwendig sind).
    • Zuschuss zu den Organisationskosten: Dem*der Antragsteller*in kann ein pauschaler Zuschuss zu den Organisationskosten in Höhe von maximal 5 % des Gesamtbetrags der Förderung gewährt werden.

    Investitionskosten wie die Anschaffung analoger oder digitaler Ausstattungsgegenstände werden nicht bezuschusst.

    Wie wird ein Förderantrag gestellt?

    Ein einziger Förderantrag pro Projekt muss gestellt werden.

    Träger der außerschulischen Kulturellen Bildung aus Deutschland reichen ihre Anträge auf Förderung bei der BKJ ein.

    Der Antrag muss vor Projektbeginn bzw. spätestens zum 30. November 2021 gestellt werden.

    Das Antragsformular zur Ausschreibung „Digital ganz nah“ finden Sie hier sowie in unserem Download-Bereich.

    Wie wird der Verwendungsnachweis vorgelegt?

    Vier Wochen nach Ende des Projekts ist die Abrechnung als inhaltlich-rechnerischer Verwendungsnachweis bei der BKJ vorzulegen.

    Die Abrechnungsunterlagen müssen folgende Unterlagen enthalten:

    • das DFJW-Verwendungsnachweisformular mit Kosten- und Finanzierungsplan
    • ein detailliertes Programm
    • einen inhaltlichen Bericht über die Durchführung des Projekts (Bestandteil des Online-Formulars)
    • eine Belegliste über die Ausgaben, die im Zusammenhang mit dem Projekt entstanden sind. Dazu gehören auch erbrachte Arbeitsleistungen, die ebenfalls als einzige Ausgabe auf der Belegliste anerkannt würden.
    • Belege über die Öffentlichkeitsarbeit und Erwähnung der Förderung durch das DFJW (Presse, Veröffentlichungen, Website, soziale Netzwerke etc.)
    • ausgefüllte Listen aller geförderten Teilnehmer*innen und des Leitungsteams

    Im Falle von digitalen Projekten ohne physische Begegnung, in denen es nicht möglich ist, die Teilnehmer*innen unterschreiben zu lassen, muss der ausgefüllten Teilnahmeliste eine Bescheinigung mit den Namen der Teilnehmer*innen beigefügt werden.

    Das DFJW-Verwendungsnachweisformular „Digital ganz nah“ sowie das Formular zur Belegliste finden Sie hier sowie in unserem Download-Bereich.

    Sprechen Sie uns bei Fragen einfach an, wir beraten Sie gern!

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