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Position

Corona oder das Ende der Kulturellen Bildung?

29.01.21

Max Fuchs findet, Corona ist eine Art „Elchtest“ dafür ist, ob und inwieweit es Bildung und damit auch Kultureller Bildung gelingt, jede*n Einzelne*n dabei zu unterstützten, ein gutes Lebens zu führen.

von Max Fuchs

Prof. Dr. Max Fuchs war bis Ende 2013 Direktor der Akademie Remscheid und Präsident des Deutschen Kulturrats. Er ist Ehrenvorsitzender der BKJ und des Instituts für Bildung und Kultur. Er lehrt Allgemeine Pädagogik und Kulturpädagogik an der Universität Duisburg-Essen.

Bereits bei der weltweiten Finanzkrise vor einigen Jahren stellte man die Frage danach, wo der Staat mit seinen begrenzten Finanzmitteln helfend eingreifen soll. Man hat dieses Problem unter dem Aspekt einer „Systemrelevanz“ diskutiert, wobei Kultur- und kulturpädagogische Einrichtungen ebenso wenig als systemrelevant erkannt wurden wie die Menschen, die in diesem Feld tätig sind. Unterstützt hat man die Banken und damit oft genug diejenigen, die verantwortlich waren für die Krise.

Auch heute spielt die Frage nach der Systemrelevanz wieder eine Rolle, und wieder einmal sind es die Akteure und Einrichtungen im Kulturbereich, die dieses „Gütesiegel“ nicht bekommen. Immerhin engagieren sich die Organisationen im Kulturbereich und im Feld der Kulturellen Bildung sowie einige prominente Künstlerinnen und Künstler dafür, dass es zumindest einiges an Hilfsprogrammen gibt.

Darüber soll in dem folgenden Beitrag allerdings weniger die Rede sein. Die Frage ist vielmehr, in welcher Beziehung Corona zur individuellen Kulturellen Bildung selbst und nicht zu den Anbietern und Angeboten in diesem Feld steht. Auch wenn Fragen des Erhalts entsprechender Strukturen und Einrichtungen zweifellos wichtig sind, so ist die Frage nach der Bildungsrelevanz von Corona plausibel: Wenn unter Bildung die Disposition verstanden wird, sein eigenes Projekt des guten Lebens zu realisieren, wenn also unter Bildung Lebenskompetenz verstanden wird und wenn jeder von uns erlebt, wie sehr Corona in die Gestaltung des eigenen Lebens eingreift, dann wird deutlich, dass Corona quasi eine Art „Elchtest“ dafür ist, ob und inwieweit (die bislang erreichte) Bildung und damit auch Kulturelle Bildung diese Aufgabe der Unterstützung bei der Lebensbewältigung bei jedem Einzelnen erfüllt.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag auf der Wissensplattform Kulturelle Bildung Online:

Max Fuchs (2020): Corona oder das Ende der Kulturellen Bildung?

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Kulturelle Bildung Online ist eine einzigartige Sammlung von Fachartikeln zu Künsten, Kultur und Kultureller Bildung. Sie bietet vielfältige Einblicke in Theorie- und Praxisdiskurse zu gesellschaftlichen, spartenspezifischen und wissenschaftlichen Themen der Kulturellen Bildung. Die BKJ, die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel und die Stiftung Universität Hildesheim verantworten die Wissensplattform gemeinsam. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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Zitiervorschlag

BKJ: Corona oder das Ende der Kulturellen Bildung?
https://www.bkj.de/grundlagen/wissensbasis/beitrag/corona-oder-das-ende-der-kulturellen-bildung/
Remscheid und Berlin, .

Typo: 796
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