Arbeitsfelder der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung



Initiative Transparente Zivilgesellschaft

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FINANZIELLE FÖRDERUNG VON DEUTSCH-TSCHECHISCHEN JUGENDKULTUR- UND FACHKRÄFTEBEGEGNUNGEN >>

Das Koordinierungszentrum Tandem in Regensburg informiert Sie gerne über aktuelle Entwicklungen im Bereich des deutsch-tschechischen Jugendaustauschs - schauen Sie auf die Homepage, rufen Sie Tandem an oder schicken Sie eine E-Mail! Der kostenlose Newsletter "Tandem-Kurier" hält Sie über Förderung und Durchführung von Austauschprojekten auf dem Laufenden.


Förderung nach dem Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP)

1.1. Antragsverfahren

Für den außerschulischen Jugendaustausch mit der Tschechischen Republik stehen im Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) Sondermittel bereit. Die Mittel werden über folgende zwei Verfahren vergeben:

1. Träger der Jugendarbeit (Jugendverbände, Jugendbildungsstätten etc.), die einer Zentralstelle angeschlossen sind oder einem bundesweit vertretenen Dachverband angehören, können ihre Anträge auf Förderung nur dort einreichen (Zentralstellen-Verfahren).

2. Träger der Jugendarbeit, die keiner Zentralstelle und keinem Dachverband angeschlossen sind, insbesondere Träger der kommunalen Jugendarbeit, wenden sich an die oberste Landesjugendbehörde oder die von ihnen beauftragten Stellen (Länderverfahren).

Die Adressen und Ansprechpartner der zuständigen Landesbehörden finden Sie hier.

Die Anträge von Begegnungsmaßnahmen müssen im September des Vorjahres bei der zuständigen Zentral- oder Länderstelle eingereicht werden. Da diese Fristen bei den einzelnen Stellen unterschiedlich sind, erfragen Sie den genauen Termin bitte bei Ihrer Zentral- oder Länderstelle!

Die Zentral- und Länderstellen prüfen, ob die angemeldeten Programme den Förderrichtlinien entsprechen und leiten die Unterlagen anschließend an Tandem Regensburg weiter. Der Antragstermin für Zentralstellen bei Tandem ist der 1.10.

Im Antragsformular werden u.a. folgende Angaben zu den Rahmenbedingungen der geplanten Maßnahme abgefragt:

  • Name und Anschrift der beantragenden Organisation
  • Name und Anschrift der Partnerorganisation (mit Ansprechpartner/in) 
  • Teilnehmendenzahl / Zielgruppe
  • Dauer der Maßnahme
  • Ort der Begegnung (Deutschland/Tschechische Republik)
  • Art der Begegnung (Jugendbegegnung/Fachkräfteprogramm)
  • Rahmenthema der Begegnung - Ziele und Methoden (Was soll wie erreicht werden?) 
  • Programmschwerpunkte
  • Angaben zur Finanzierung und gewünschten Förderung

Eine Nachbeantragung/Förderung von Maßnahmen, die noch nicht begonnen haben, ist für die zweite Jahreshälfte möglich, insofern Tandem über Haushaltsmittel verfügt, die aus Rückflüssen ausgefallener Maßnahmen resultieren. Zweiter Antragstermin für die Zentralstellen ist der 01.07.

Wir weisen daraufhin, dass nur Anträge berücksichtigt werden können, die fristgerecht eingehen.


1.2. Rahmenbedingungen der Begegnungsprogramme

Programmkriterien

Die Förderung von deutsch-tschechischen Begegnungsprogrammen aus KJP-Mitteln ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die bei der Planung und Vorbereitung zu beachten sind. Neben der Orientierung an den allgemeinen Zielen der internationalen Jugendarbeit sind dies insbesondere:

  • Das Prinzip der Gegenseitigkeit: Die Zahl der Begegnungen im Ausland soll einer vergleichbaren Zahl von Begegnungen in Deutschland entsprechen. Bilaterale Hin- und Rückbegegnungen sollen möglichst innerhalb eines Zeitraumes von 16 Monaten stattfinden.
  • Alle Veranstaltungen müssen ein zwischen den Partnern rechtzeitig vorbereitetes und vereinbartes Konzept haben, das insbesondere über Zielgruppen, Lernziele, Methoden und, bei themenorientierten Programmen, auch über die Themen hinreichenden Aufschluss gibt. Eine ausreichende Vorbereitung und Auswertung muss gewährleistet sein.
  • Die verantwortlichen Leiter*innen der Veranstaltungen müssen Erfahrungen in der Jugendarbeit haben und sollten über Fremdsprachenkenntnisse verfügen. - Der Träger hat dafür Sorge zu tragen, dass die teilnehmenden Personen gegen Unfall, Krankheit und Schadensersatzansprüche ausreichend versichert sind.
  • Das Prinzip der Ausgewogenheit: Das Zahlenverhältnis soll zwischen den Teilnehmer*innen bei bilateralen Programmen ausgeglichen sein. Ebenso muss die Zahl der mitwirkenden Leiter*innen sowie der Fachkräfte in einem angemessenen Verhältnis zur Gesamtteilnehmer*innenzahl stehen. (In der Regel 10:1)
  • Die Dauer der Veranstaltung bei Jugendbegegnungen muss in der Regel mindestens fünf (ohne An- und Abreisetag) betragen. Die Höchstdauer sind 30 Tage. - Für Maßnahmen in grenznahen Regionen kann eine kürzere Dauer gelten, wenn zwischen den gleichen Partnern und den gleichen Teilnehmer*innen innerhalb eines Kalenderjahres mehrere Begegnungen von insgesamt 10 Tagen stattfinden. Auch die Variante zweimal 3 Tage oder dreimal 2 Tage (also insgesamt 6 Tage im Jahr) ist möglich. Weitere Infos finden Sie im PDF-Download "Grenznah".

Den Anforderungen für eine Förderung aus dem KJP genügen grundsätzlich nicht: Reisen von Einzelpersonen, Rundreisen, einseitige Studienfahrten, Fahrten mit überwiegend touristischem Charakter und Maßnahmen der Jugenderholung.

Teilnehmer*innen

Die Teilnehmer*innen der Jugendbegegnungen aus Deutschland dürfen nicht jünger als 12 Jahre sein und das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Ausgenommen von der Altershöchstgrenze sind Fachkräfte der Jugendarbeit sowie Leiter*innen und Begleitpersonen der Maßnahme.

Finanzierungsrichtlinien und Fördersätze

Grundsätzlich gilt für die devisenlose Durchführung von Austauschprogrammen das Prinzip der Gegenseitigkeit, d.h.

  • der empfangende Partner trägt alle Kosten für den Aufenthalt und die Durchführung des offiziellen Programms;
  • der entsendende Partner trägt die Reisekosten.

Daher werden Zuwendungen für internationale Begegnungen aus den Mitteln des KJP grundsätzlich als Teilfinanzierung in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen gegeben.


1.3 Förderung von Hospitationen (Programm "Voneinander lernen", Einzelaufenthalte für ehren- und hauptamtliche Fachkräfte)

Im Rahmen dieses Programms können Hospitationen tschechischer Fachkräfte in anerkannten Einrichtungen der Jugendarbeit in Deutschland finanziell gefördert werden und ebenso umgekehrt Hospitationen deutscher Fachkräfte in der Tschechischen Republik. Die Dauer dieser Aufenthalte liegt bei mindestens vier Wochen und höchstens drei Monaten. Für hauptamtliche Fachkräfte ist nach Absprache eine Kurzhospitation von einer Woche möglich.

Detaillierte Informationen und Antragsformulare zu diesem Programm sind bei Tandem erhältlich. Die Beantragung der Fördermittel für eine Hospitation erfolgt durch die aufnehmende Einrichtung direkt über Tandem. Es gibt keine festen Antragsfristen.

Einrichtungen, die noch keinen Kontakt zu geeigneten Fachkräften, jedoch Interesse an der Aufnahme und Betreuung einer Hospitant/in haben, senden bitte das Profil ihrer Einrichtung und des betreffenden Tätigkeitsfeldes an Tandem - die Angebote werden dann über das jeweils andere Tandem-Büro ausgeschrieben.

Bei Interesse senden wir Ihnen gerne ausführliche Informationen zum Programm zu. Alle Infos und Formulare sind auch als Download auf der Homepage erhältlich.

 

Weitere Möglichkeiten der Förderung

Trilateraler Jugendaustausch

Trilaterale Begegnungsmaßnahmen mit Teilnehmer*innen aus Deutschland, Frankreich und der Tschechischen Republik können aus Mitteln des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) gefördert werden: Diese Anträge können für Jugendkulturbegegnungen über den jugend.kultur.austausch der BKJ eingereicht werden. Bitte informieren Sie sich hier über das dann anzuwendende Förderverfahren.

Der trilaterale Jugendaustausch zwischen Deutschland, Polen und der Tschechischen Republik können vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) gefördert werden. Diese Anträge können für Jugendkulturbegegnungen über den JugendkulturService International der BKJ eingereicht werden. Bitte informieren Sie sich hier über das dann anzuwendende Förderverfahren.

Das EU-Programm Eramus + JUGEND IN AKTION

Es gibt mehrere Antragstermine im Jahr, nähere Infos zum Programm finden Sie hier.

Landesmittel/Kommunale Mittel

Verschiedene Bundesländer bieten dem außerschulischen Jugendaustausch finanzielle Unterstützung aus eigenen Mitteln. Nähere Informationen zu Fördermöglichkeiten durch Landesmittel können bei den zuständigen Länder-Zentralstellen erfragt werden.

Förderung durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds

Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds nimmt Anträge zur Projektförderung entgegen. Besondere Aufmerksamkeit schenkt er dem Jugendaustausch und den Diskussionen, die vielfältige Impulse für die Ausweitung des Dialogs zwischen den unterschiedlichsten Gruppen über verschiedenste Themen geben.

Die Förderung erfolgt in der Regel in Form von Zuschüssen in unterschiedlicher Höhe, wobei keine Zuschüsse zu laufenden Unterhaltskosten bewilligt werden.

Unterstützt werden vor allem Projekte von Antragstellern, die mindestens 50 Prozent der Projektkosten durch eigene und / oder Mittel von Dritten finanzieren. Bevorzugt werden Projekte, die einen deutschen und tschechischen Partner haben.

Informationen und Antragsformulare für die Förderung von Projekten sind direkt auf der Website des Zukunftsfonds in Prag zu bekommen. 


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