Arbeitsfelder der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung



Initiative Transparente Zivilgesellschaft

BMFSFJ

bkj.de
FINANZIELLE FÖRDERUNG VON DEUTSCH-ISRAELISCHEN JUGENDKULTUR- UND FACHKRÄFTEBEGEGNUNGEN >>

Das Koordinierungszentrum ConAct in Lutherstadt-Wittenberg informiert Sie gerne über aktuelle Entwicklungen im Bereich des deutsch-israelischen Jugendaustauschs - schauen Sie auf die Homepage, rufen Sie ConAct an oder schicken Sie eine E-Mail! Der kostenlose Newsletter "Con-T-Act" hält Sie über Förderung und Durchführung von Austauschprojekten auf dem Laufenden. ConAct nimmt Sie gerne in seinen Verteiler auf!

Der Jugendaustausch zwischen Deutschland und Israel wird aus Sondermitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) gefördert.

Grundlage dieser bilateralen Sonderförderung aus dem KJP sind die "Gemeinsamen Bestimmungen für die Durchführung und Förderung des deutsch-israelischen Jugendaustausches". Die Bestimmungen wurden zuletzt am 30.11.2010 vom Gemischten deutsch-israelischen Fachausschuss beschlossen. Der Fachausschuss wird von den zuständigen Ministerien beider Länder berufen und setzt sich aus je 8 - 10 fachkundigen VertreterInnen der Jugendarbeit zusammen. Er tagt zu thematischen Schwerpunkten in der jugendpolitischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel und berät über die beantragten und zur Förderung vorgeschlagenen Begegnungsprogramme.

Die bilateralen Sondermittel stehen zur Verfügung für Begegnungsmaßnahmen im außerschulischen Jugendaustausch und im Austausch von Fachkräften der außerschulischen Jugendhilfe.

Die Zuständigkeit für den internationalen SchülerInnenaustausch liegt grundsätzlich bei den Kultusbehörden der Länder. Anträge zur Förderung von Schulpartnerschaften mit Israel können jedoch direkt an den PAD geschickt werden:

Sekretariat der Kultusministerkonferenz Pädagogischer Austauschdienst - PAD

 


Rahmenbedingungen der Begegnungsprogramme

Die Förderung von deutsch-israelischen Begegnungsmaßnahmen aus KJP-Mitteln ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die bei der Planung und Vorbereitung zu beachten sind:

Für den Jugendaustausch ist die Gegenseitigkeit ein zentrales Prinzip: Bei der Planung einer Begegnung in Israel soll bereits an einen Rückbesuch in Deutschland gedacht werden. Bilaterale Hin- und Rückbegegnung sollen möglichst innerhalb eines Zeitraumes von 16 Monaten stattfinden.

Die Begegnungen müssen ein zwischen den Partnern rechtzeitig vorbereitetes und vereinbartes Programm haben. Inhaltliche Schwerpunkte sollten entsprechend den Gemeinsamen Bestimmungen gesetzt werden. Eine ausreichende Vorbereitung und Auswertung sollte Bestandteil des Programms sein.

Die verantwortlichen LeiterInnen der Begegnungen sollen Erfahrung in der internationalen Jugendarbeit haben und die Fähigkeit besitzen, die teilnehmenden Personen zur Mitarbeit und zu eigener Initiative zu veranlassen. Gute Englischkenntnisse sind erforderlich, Kenntnisse in Hebräisch und/oder Arabisch sind von Vorteil.

Der Träger hat dafür Sorge zu tragen, dass die teilnehmenden Personen gegen Unfall, Krankheit und Schadensersatzansprüche ausreichend versichert sind.

Das Zahlenverhältnis zwischen deutschen und israelischen TeilnehmerInnen soll ausgeglichen sein. Die Zahl der mitwirkenden LeiterInnen muss in einem angemessenen Verhältnis zur GesamtteilnehmerInnenzahl stehen.

Die TeilnehmerInnen aus der Bundesrepublik Deutschland dürfen nicht jünger als 12 Jahre sein und das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben; das Höchstalter gilt nicht für Fachkräfte und LeiterInnen.

Die Dauer der Begegnung soll mindestens 7 und maximal 30 Tage (einschl. An- und Abreisetag) bei Jugendaustausch und mindestens 7 Tage bei Fachkräfteprogrammen betragen.

Für die Programmgestaltung sowie für die Vor- und Nachbereitung der Begegnungsmaßnahme sind die ''Gemeinsamen Bestimmungen für die Durchführung und Förderung des deutsch-israelischen Jugendaustausches'' richtungsweisend.

Grundsätzlich nicht gefördert werden:

  • Reisen von Einzelpersonen
  • Rundreisen
  • einseitige Studienfahrten
  • Fahrten mit überwiegend touristischem Charakter
  • Maßnahmen der Jugenderholung

 


Regularien und Höhe der Förderung

Zuwendungen für bilaterale Sondermaßnahmen aus den Mitteln des KJP werden in der Regel als Festbeträge gewährt.

Jugendbegegnungen

Förderung einer Jugendbegegnung in Israel:

  •  für Flug-/Fahrtkosten, höchstens 360 € pro TeilnehmerIn aus Deutschland (die Dauer der Begegnung liegt in der Regel bei 7 bis 15 Tagen) - Zuschlag für Vorbereitung und Auswertung für deutsche TeilnehmerInnen je 26 €, höchstens jedoch 383 € pro Maßnahme (die Anzahl der TeilnehmerInnen ist grundsätzlich auf 15 begrenzt!)

Förderung einer Jugendbegegnung in Deutschland:

  • für Flugkosten, höchstens 280 € pro TeilnehmerIn aus Israel (die Dauer der Programme liegt bei 7 bis 15 Tagen, gefördert werden maximal 12 Tage)
  • Tagessätze für Deutsche und Israelis: 20 € pro TeilnehmerIn

Fachkräfteprogramme

Förderung eines Fachkräfteprogramms der Jugendarbeit in Israel:

  • für Flug-/Fahrtkosten, höchstens 360 € pro TeilnehmerIn aus Deutschland (die Dauer der Programme liegt bei mindestens 7 Tagen)
  • Zuschlag für Vorbereitung und Auswertung für deutsche TeilnehmerInnen je 51 €, höchstens jedoch 510 € pro Maßnahme (die Anzahl der TeilnehmerInnen ist grundsätzlich auf 10 begrenzt!)

Förderung eines Fachkräfteprogramms der Jugendarbeit in Deutschland:

  • fürf Flug-/Fahrtkosten, höchstens 280 € pro TeilnehmerIn aus Israel (die Dauer der Programme beträgt mindestens 7 Tage, gefördert werden maximal 12 Tage)
  • Tagessätze für Deutsche und Israelis 35 € pro TeilnehmerIn


Antragsverfahren

Für außerschulische Jugendbegegnungen mit Israel stehen im Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) Sondermittel bereit, die über folgende zwei Verfahren vergeben werden:

Träger der Jugendarbeit oder Jugendverbände, die einer Zentralstelle angeschlossen sind oder einem bundesweit vertretenen Dachverband angehören, reichen ihre Anträge auf Förderung dort ein (Zentralstellenverfahren).

Träger der Jugendarbeit, die keiner Zentralstelle und keinem Dachverband angeschlossen sind, insbesondere Träger der kommunalen Jugendarbeit, wenden sich an die Landesjugendbehörde oder die von ihr beauftragte Stelle (Länderverfahren).

Israelische Partner müssen ihre Anträge parallel beim
Israel Youth Exchange Authority (Amt für Jugendaustausch mit Israel)
11 Asparagus St.
Tel Aviv  67949
Tel.: 00972-3-6969390
Fax: 00972-3-6969382
ariella(at)youthex.co.il

www.youthex.co.il

einreichen. Im Normalfall werden nur solche Programme in die Förderung aufgenommen, für die bei den zuständigen Stellen beider Länder Förderanträge vorliegen.


Zeitlicher Ablauf

Um den Bedarf an Fördermitteln für das folgende Jahr zu ermitteln, ist eine Antragstellung der geplanten Maßnahme notwendig. Da diese vom beantragenden Träger der Maßnahme/Letztempfänger ausgefüllten Antragsunterlagen die maßgebliche Grundlage für die Entscheidung über die Förderwürdigkeit der Maßnahme sind, wird empfohlen, das geplante Projekt hier möglichst aussagekräftig vorzustellen. Dieses mehrseitige Antragsformular muss erfahrungsgemäß im August/September des Vorjahres bei der zuständigen Zentral- bzw. Länderstelle eingereicht werden. Da diese Fristen bei den einzelnen Stellen unterschiedlich sind, erfragen Sie bitte den genauen Termin und weitere Informationen dort.

Die Zentral- bzw. Länderstelle prüft vorab, ob die angemeldeten Maßnahmen den Förderrichtlinien entsprechen. Sie leitet anschließend die zusammengefassten Unterlagen in einem Sammelantrag bis zum 1. Oktober des Vorjahres an das Koordinierungszentrum ConAct weiter.

Der Gemischte Fachausschuss berät auf seiner Sitzung am Jahresende, welche Maßnahmen zur Aufnahme in die Förderung empfohlen werden. Die Mitteilung über die Förderentscheidung (Projektliste) geht zu Beginn des neuen Jahres von ConAct an die Zentral- und Länderzentralstellen.

In der Folge wird ein Weiterleitungsvertrag zwischen ConAct und der Zentral- bzw. Länderzentralstelle geschlossen. Diese entscheiden entsprechend gesetzter Prioritäten im Rahmen der Projektliste eigenverantwortlich über die Förderung der einzelnen Maßnahmen.

Zum Nachweis der Verwendung der Fördermittel sind durch den Letztempfänger der Sachbericht, die Teilnehmer*innen-Listen, Beleglisten sowie entsprechend den Vorgaben der Zentral- bzw. Länderzentralstellen ggf. weitere Unterlagen einzureichen.

Alle Formblätter, sowie Informationen zu den genauen Abgabefristen, erhalten Sie bei der zuständigen Zentral- bzw. Länderstelle.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen das Team von ConAct jederzeit gern zur Verfügung.


nach oben | zurück

/// TERMINKALENDER


Tagung „Aufwachsen in digitalisierten Lebenswelten“
20.09.2017 09:30 - 16:00 Köln
Bei  der Tagung sollen neue Herausforderungen, Methoden...

Informationsveranstaltung „Kultur macht stark“ in München
28.09.2017 16:45 - 18:00 München
Eine öffentliche Informationsveranstaltung zur zweiten Förde...

Kubinaut-Partnerbörse #6: Urbanes Lernen
05.10.2017 13:00 - 17:00 Berlin
In diesem Jahr widmet sich die Kubinaut-Partnerbörse Kulture...





/// SOCIAL MEDIA


       

Diversität anerkennen
Inklusion umsetzen
Zusammenhalt stärken
Seite drucken | PDF der Seite erstellen | Seite empfehlen deliciousWhatsapp | Jobs | Kontakt | Sitemap | Impressum | Datenschutz