Zwei junge Frauen sehen sich an. Die rechte hält eine Kamera in der Hand.
füreinander

Die Idee

Worum geht es beim Projekt füreinander? Und wie funktioniert es? Die Idee ist ganz einfach: eine Person trifft eine andere Person, gemeinsam besuchen sie kulturelle Veranstaltungen und Orte, sie erfahren gemeinsam etwas über diese Orte, das kulturelle Angebot, erschließen sich Zugänge für zukünftige Besuche sowie Möglichkeiten teilzuhaben, sich zukünftig zu engagieren. Oder Kultur-Partner*innen führen mit einer Klasse oder einer Gruppe im Jugendzentrum Projektwochen oder Themenwochen durch.

Adressat*innen der Partnerschaft sind Menschen, die bisher keine oder nur sehr wenige Zugänge zu Kunst und Kultur hatten, z. B. weil ihr persönliches Umfeld das nicht bietet, sie strukturell diskriminiert sind oder durch verschiedene Hürden behindert werden. Kultur-Partner*innen sind ehrenamtlich Engagierte in Kulturvereinen oder ehemalige Freiwillige aus den Freiwilligendiensten. Sie sind bereits in Kultur aktiv und wollen andere dafür begeistern.

Auch zwei Personen, die gemeinsam Kulturangebote erkunden wollen, können eine Partnerschaft bilden. Sie werden dann von einer Ansprechperson im Projekt „füreinander“ begleitet, die gemeinsam mit ihnen neue Zugänge zu Kultur erschließt.

Jede geschlossene Partnerschaft fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend jährlich mit bis zu 200 Euro. Davon können z. B. Leihgebühren für Instrumente gezahlt werden, Teilnahmebeiträge für Freizeitfahrten, Orchesterfahrten, Theaterfestivalbesuche oder für den gemeinsamen Besuch von Kulturveranstaltungen.

Freiwillige Engagierte in Kultur wollen die Welt im Kleinen mitgestalten, mit anderen Menschen zusammenkommen, auch über Altersgruppen hinweg. Ihr Engagement ist maßgeblicher Bestandteil der kulturellen Infrastruktur Deutschlands. Diese Beziehungsorientierung im Engagement wird durch das Projekt „füreinander“ genutzt. Ziel ist es, die kulturelle Teilhabe aller zu fördern.

Kultur ist neben Sport, Bildung und Erziehung das drittgrößte zivilgesellschaftliche Handlungsfeld. Kulturvereine und freiwilliges Engagement in Kultur sind damit bedeutend für die kulturelle Infrastruktur. Sie zu unterstützen, bedeutet Zivilgesellschaft zu stärken und eine lebendige Demokratie zu befördern. Mit dem Projekt „füreinander“ will die BKJ einen Beitrag dazu leisten.

Die BKJ koordiniert das Projekt. Sie entwickelt gemeinsam mit den Trägern Qualitätsstandards, führt Qualifizierungs- und Fortbildungsangebote durch, fördert die Netzwerkarbeit zwischen Trägern, Einrichtungen und Partnerschaften und ist für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Ihre Ansprechpartner*innen

Maud Krohn

Freiwilligendienste Kultur und Bildung

Fon: +49 (0) 30 – 48 48 60 - 26Mail: krohn@bkj.de

Christian Tischer

Freiwilligendienste Kultur und Bildung

Fon: +49 (0) 30 - 48 48 60 - 23Mail: tischer@bkj.de

 

Gefördert durch

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) ist der Dachverband für Kulturelle Bildung in Deutschland.