Newsletter Kulturelle Bildung

Zukunftsvorstellungen brauchen Kulturelle Bildung – und einen Digitalpakt 2.0!

08.07.2021

Schon immer versuchten Menschen mithilfe von Wahrsager*innen, Orakeln und magischen Ritualen die Zukunft vorherzusehen und zu beeinflussen. Mit der Entwicklung der Wissenschaften wurden Zukunftsbilder immer fundierter, und digitale Algorithmen und Big Data erlauben heute auf noch nie dagewesene Weise, mögliche Zukünfte vorherzusagen.

Wie Sascha Dannenberg und Nele Fischer in ihrem Artikel „Zukünfte. Mitmachen, bitte.“ unterstreichen, ist unsere Art, Zukunft zu erahnen und Handlungsempfehlungen abzuleiten, v. a. auch eine Folge unseres Verständnisses der Gegenwart. Um unsere Zukunft gestalten zu können, müssen wir allerdings junge Menschen dazu befähigen, Deutungsmuster und Schemata kritisch zu hinterfragen. Andere Möglichkeiten zu denken und die Stärke zu haben, mit der damit einhergehenden Unsicherheit umzugehen: ein Auftrag an die Kulturelle Bildung. Kultureller Bildung wohnt also eine Schlüsselrolle für unsere gesellschaftliche Zukunft inne. Und sie ermöglicht es, gestalterisch mit dem Potenzial der Digitalisierung umzugehen, anstatt den digitalen Wandel als bedrohlich empfundene Unvermeidbarkeit anzusehen, deren Risiken gebändigt werden müssen.

Wir werden deshalb nicht müde zu betonen: Wir brauchen dringend einen Digitalpakt 2.0 für die Kinder- und Jugendarbeit, der das Potenzial der Digitalität in diesem Bereich anerkennt und wichtige Experimentierräume schafft. Indem dieser Pakt eine Digitalisierungsstrategie mit Förderprogrammen und Ausbildungsoffensiven unterstützt, ermöglicht er Neues zu denken und zu erproben. Denn, wie die BKJ-Vorsitzende Prof. Dr. Susanne Keuchel beim politischen Forum der BKJ zum Digitalpakt 2.0 auf dem DJHT sagte: „Wir müssen neu denken. Wir müssen neue Räume eröffnen. Wir müssen in Gespräche gehen. Wir brauchen Zukunftsdiskurse, um unsere Welt in Zukunft zu gestalten.“
 

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