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07.02.2019 /// IJAB-Positionsapier „Internationale Jugendarbeit für Vielfalt und Demokratie“

Die Mitglider von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland (IJAB) haben Position gegen menschenfeindliche und extremistische Strömungen bezogen und Grundsätze für den Umgang der internationale Jugendarbeit mit diesen Entwicklungen formuliert. 

Die Mitglieder von IJAB beobachten mit Sorge politische Strömungen, die zum Ziel haben, ausschließlich rein nationale Sichtweisen zur Grundlage von politischen Entscheidungen zu machen und menschenfeindliche
und extremistische Haltungen zu fördern. Diese Entwicklungen stünden den Zielen der Internationale Jugendarbeit entgegen. IJAB positioniert sich deshalb für Vielfalt, Gleichberechtigung, Respekt, Freiheit und Demokratie,
verurteilt jede Form von Diskriminierung und spricht sich für eine internationale Zusammenarbeit aus, die bilateral und multilateral partnerschaftlich unter Berücksichtigung der Anliegen aller beteiligten Seiten gestaltet wird.

Das Papier benennt eine Reihe von Grundsätzen, die für die internationale Jugenarbeit handlungsleitend sein sollen. Unter anderem heißt es darin:

„Auch wenn Internationale Jugendarbeit und internationale Zusammenarbeit davon gekennzeichnet sind, die jeweiligen Partner zu verstehen und in ihren Anliegen zu akzeptieren, findet diese Empathie ihre Grenze, wenn Menschen ausgegrenzt oder wegen ihrer Identität verachtet werden und damit Menschenrechte und Grundlagen von Demokratie nicht geachtet und beachtet werden. [...]

Wir erwarten von Menschen, Organisationen und Vereinigungen Respekt vor anderen und Bereitschaft zum Gespräch über Grundhaltungen und angemessene Reaktion auf Argumente.

Wir entscheiden im Einzelfall, ob und inwieweit wir mit Menschen, die mit menschenfeindlichen oder extremistischen Haltungen auftreten, diskutieren oder ihnen ein öffentliches Podium für ihre Thesen bieten.

Organisationen oder Vereinigungen, die mit menschenfeindlichen oder extremistischen Haltungen auftreten, bieten wir kein öffentliches Podium in unseren Veranstaltungen. Wir tragen auch nicht zu einer falsch verstandenen Normalität bei, indem wir bei ihren öffentlichen Veranstaltungen auftreten.“

Das IJAB-Positionspapier „Internationale Jugendarbeit für Vielfalt und Demokratie“ wurde nach ausführlicher Debatte von den IJAB-Mitgliederversammlung am 6. Dezember 2018 einstimmig angenommen. Die BKJ ist Mitglied von IJAB.

Weitere Informationen

IJAB-Positionspapier „Internationale Jugendarbeit für Vielfalt und Demokratie“ (PDF)


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