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16.10.2017 /// Rolf Witte zum jugend.kultur.austausch global: „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist immer besonders“

Die BKJ berät und unterstützt Träger aus dem Bereich der Kulturellen Bildung bei Partnerschaften mit Ländern des Globalen Südens. Im Fokus stehen der außerschulische Austausch von Jugendgruppen und die Auseinandersetzung mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030. Im Interview mit Engagement Global erläutert Rolf Witte, Leiter des Bereichs Kulturelle Bildung International der BKJ, die Potenziale des Förderlinie „weltwärts Begegnungen“.

Die BKJ ist seit März 2017 mit dem Begleitprojekt „jugend.kultur.austausch global“ Partner von Engagement Global (EG) bei der Umsetzung der Förderlinie „weltwärts Begegnungen“, über die Jugendaustausch-Projekte mit Akteuren aus dem Globalen Süden mit bis zu 50.000 Euro gefördert werden.

Porträt von Rolf Witte. Foto: BKJRolf Witte sagt im Gespräch mit EG, Begegnungsprojekte mit einem künstlerischen Ansatz könnten „für junge Menschen einen ganz wertvollen Beitrag dazu leisten, die Nachhaltigkeitsziele in ihrer ganzen Komplexität und Differenziertheit zu erfassen und darauf aufbauend weiter aktiv zu werden. Denn gerade künstlerische Herangehensweisen ermöglichen es den jungen Menschen, vielschichtige und vielfältige Betrachtungs- und Darstellungsformen auszuprobieren und selbst neu zu entwickeln. Und dies gemeinsam mit den Jugendlichen aus dem jeweiligen Partnerland, die naturgemäß ganz andere Erfahrungen und Ansichten rund um die Nachhaltigkeitsziele mitbringen.“

Beratung und Wissensvermittlung

Aufgabe des Teams von jugend.kultur.austausch global sei vor allem Beratung, Begleitung und Qualifizierung. Denn, so Witte weiter: „Grenzüberschreitende Begegnungen – und ganz besonders längerfristige Vorhaben mit Partnern aus dem Globalen Süden – sind so komplexe und aufwändige Vorhaben, die Ehren- und Hauptamtliche in kleinen Institutionen und Vereinen mit ihren jungen Menschen vor Ort nicht so einfach aus dem Ärmel schütteln können.“

In der Beratung komme es besonders darauf an, Wege zu einem soliden Wissen über globale Zusammenhänge aufzuzeigen: „Wir gehen davon aus, dass hier auch unsere Vernetzungstreffen eine wichtige Rolle spielen werden, bei denen wir auch zwischen unerfahrenen und erfahrenen Akteuren des Austauschs mit Partnern im Globalen Süden ein peer learning ermöglichen werden. In unserem Feld ist das erfahrungsgemäß eine der effektivsten Fortbildungsmethoden.“ Das erste, bereits ausgebuchte Vernetzungstreffen wird am 17. und 18. November 2017 in Bonn stattfinden. Für 2018 sind weitere Treffen in Planung.

Anträge auf Förderung für Projekte, die im zweiten Quartal 2018 starten, können noch bis zum 15. November 2017 bei der BKJ eingereicht werden. Interssierte können sich jederzeit beraten lassen.

Weitere Informationen

Vollständiges Interview mit Rolf Witte auf der EG-Website

jugend.kultur.austausch global


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