Arbeitsfelder der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung



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/// Länderkonferenz der Kulturellen Bildung tagte in Leipzig




Unter dem Motto „Kulturelle Bildung ermöglichen, sichern und weiterentwickeln“ haben die Landesverbände der Kulturellen Bildung am 17. und 18. Januar 2014 in Leipzig über Entwicklungsziele, Strategien und Fachaufgaben in den Ländern beraten.

Auf Einladung der Landvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (LKJ) Sachsen e. V. trafen sich die Geschäftsführer*innen und Vorstände der Landesvereinigungen der Kulturellen (Kinder- und Jugend-)Bildung aus zwölf Bundesländern zu ihrer Jahrestagung. Veranstalter der Konferenz sind jeweils die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) und die Landesvereinigung des gastgebenden Landes. Evelyn Iwanow begrüßte als Vorsitzende der LKJ Sachsen die Gäste im Zeitgeschichtlichen Forum und verwies auf die vor der LKJ stehenden Aufgaben.

Verantwortungsdiffusion durch Querschnittsverantwortung?

Bernd Heidenreich, stellvertretender Leiter des Landesjugendamtes, begrüßte die Gäste im Namen des Jugendministeriums des Freistaates Sachsen. Er verwies darauf, dass die Kulturelle Bildung in seinem Zuständigkeitsbereich im Vergleich zu den Bereichen Frühe Hilfen, Kinderschutz und Schulsozialarbeit  eine relativ geringe Rolle spielt und dass es bisher nicht gelungen sei, in Sachsen eine interministerielle Verantwortung zu generieren. Heidenreich hinterfragte die Zuschreibung der Kulturellen Bildung als Querschnittsaufgabe, weil das zu einer Verantwortungsdiffusion führen könne. Er empfahl der BKJ, das Projekt Jugendkunstpreis aus Sachsen auf die Bundesebene zu übernehmen, um Kulturelle Bildung greifbarer zu machen.

Dr. Gerd Taube, Vorsitzender der BKJ, unterstrich, dass die Kulturelle Bildung aus Sicht der BKJ ein Teil der grundständigen Bildung sei und allen Kindern und Jugendlichen zugänglich sein müsse. Dies sei nur als eine Querschnittsaufgabe verschiedener Ressorts erfolgreich umsetzbar.

Fraktionsübergreifende Wertschätzung im Sächsischen Landtag

Dr. Christine Range zog als Geschäftsführerin der LKJ Sachsen eine positive Bilanz für das Jahr 2013 in Sachsen. So habe eine Große Anfrage zur Kulturellen Bildung diese zu einem staatspolitischen Thema gemacht. In der dazu geführten Landtagsdebatte habe sich eine große Übereinstimmung der Parteien hinsichtlich der Bedeutung der Kulturellen Bildung gezeigt. Alle Fraktionen seien sich einig, dass die Kulturelle Bildung in den Schulen und Kitas gestärkt werden müsse. Alle positiven Entwicklungen änderten jedoch nichts an der Tatsache, dass die Finanzausstattung der LKJ der politisch geäußerten Gewichtung der Kulturellen Bildung widerspreche.

Im weiteren Verlauf der Tagung standen Strategien für die interne Strukturentwicklung in den einzelnen Bundesländern und die Stärkung der Mitgliederstrukturen auf der Tagesordnung. Es ging um das Selbstverständnis der Dachverbände und die Beziehung zu Politik und Verwaltung, die Umsetzung des Subsidiaritätsprinzips, den Umgang mit Parallelstrukturen sowie Strategien im ländlichen Raum.

Weitere Informationen

LKJ Sachsen

Antwort auf die Große Anfrage von CDU und FDP im Sächsischen Landtag (PDF)

Pressemitteilung der LKJ Sachsen zur Großen Anfrage (PDF)

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