23.01.2012 /// Deutsch-Französisches Jugendwerk: Parlamentarier fordern bessere finanzielle Ausstattung
Die Parlamentarier Dr. Andreas Schockenhoff und Yves Bu
r haben anlässlich des 50. Jahrestages des Elysée-Vertrags am 22. Januar 2013 auf die schwierige finanzielle Lage des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) hingewiesen. Schockenhoff ist Vorsitzender der deutsch-französischen Parlamentariergruppe, Bur Vorsitzender der französisch-deutschen Parlamentariergruppe in der Assemblée nationale.
Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den deutsch-französischen Austauschprojekten des DFJW sei seit 2005 kontinuierlich gestiegen und habe in den letzten beiden Jahren deutlich über 200.000 jungen Deutschen und Franzosen gelegen, so Schockenhoff und Bur. Doch viele Gruppenaustauschprogramme, Einzelstipendien und andere gute, geprüfte Projekte in Höhe von rund zwei Millionen Euro habe das DFJW in den letzten Jahren nicht fördern können.
Ein wesentlicher Grund dafür sei, dass die Mittel, die dem DFJW für seine Arbeit zur Verfügung stehen, seit 1963 in gleichbleibender Höhe und ohne Inflationsausgleich gezahlt würden. "Den Kaufkraftverlust eingerechnet, verfügt das DFJW heute nur noch über ca. 30 Prozent der Mittel, die ihm 1963 zur Verfügung standen", schreiben die beiden Abgeordneten.
Sie fordern deshalb, den Etat des Deutsch-Französischen Jugendwerks ab dem Haushaltsjahr 2013 um jeweils fünf Millionen Euro zu erhöhen. "Ein solcher Schritt würde ein starkes, politisches Zeichen setzen, wie wichtig Deutschland und Frankreich auch für der Zukunft die beiderseitigen Beziehungen sind und dass wir dafür insbesondere in die weitere Begegnung der Jugend investieren wollen, um einen kontinuierlichen Vertrauensaufbau zu sichern."
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