Arbeitsfelder der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung



Initiative Transparente Zivilgesellschaft

BMFSFJ

NACHRICHTEN ZUR KULTURELLEN BILDUNG >>
07.12.2015 /// Neuerscheinungen auf www.kubi-online.de

Im November und Dezember wurden auf der Wissensplattform sieben neue Fachbeiträge veröffentlicht: Drei Beiträge vertiefen den Diskurs um Partizipation in Kunst und Kultur. Zwei befassen sich mit der besonderen Qualität von Kultureller Bildung in Abgrenzung zu anderen Bildungsprozessen und der Spezifik ästhetischer Erfahrung und zwei weitere reflektieren Diversity und die Aufgabe von Kultureller Bildung in der Migrationsgesellschaft.


Diversity, Transkulturalität und Identität

von Dorothea Kolland (i. E.)

Kulturelle Bildung in Deutschland, also einem Land, das dabei ist, sich mit seinem Status als Einwanderungsland zu arrangieren, muss ihre Aufgaben, ihre Praxis wie ihre gesellschaftspolitischen wie kulturellen Grundlagen im Rahmen der Migrationsgesellschaft bestimmen. Kultureller Bildung kommt eine wichtige Rolle zu im Rahmen der Identitätsfindung junger Menschen zwischen der Orientierung an Herkunftskulturen und postmigrantischer Zukunftsvision – z.B. zwischen Bağlama und Weltmusik-Rap, zwischen Diversität und Transkulturalität.

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Partizipation als Reflexionsanlass

von Max Fuchs

„Teilhabe als Menschenrecht“, „Teilhabe und Teilgabe“, „Teilhabe als Methexis“, „Gründe für Teilhabe“, „verschiedene Teilhabeformen“, „Partizipation zwischen Pädagogik und Politik“, „Partizipation und die Ambivalenz der Gleichheit“, „Partizipation und Überforderung" sind acht von zwölf Zwischenüberschriften, die Fuchs als relevante Punkte zur Erörterung von Theorie, Konzeption und Geschichte des Partizipationsbegriffs reflektiert und mit denen man sich auseinandersetzen sollte, wenn man die „Pathosformel“ Partizipation in der praktischen Arbeit verwendet.

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Kulturell-ästhetische Bildung. Migrationspädagogische Anmerkungen

von Paul Mecheril

Der zentrale Gegenstand der Migrationspädagogik sind Auseinandersetzungen mit Zugehörigkeitsordnungen und die von ihnen ausgehende subjektivierende Macht. Entsprechend wird auch die Beschäftigung mit der Frage, wie der und die natio-ethno-kulturelle Andere unter den Bedingungen migrationsgesellschaftlicher Zugehörigkeitsordnungen erzeugt wird und wie sich diese Ordnungen in pädagogischen Praxen und bildungsinstitutionellen Kontexten herstellen, aber auch wie sie verändert werden können, zum zentralen Bezugspunkt migrationspädagogisch informierter ästhetisch-kultureller Bildung.

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Ästhetische Erfahrungen – Hinweise für den Umgang mit einem komplexen Begriff

von Max Fuchs

In dem Beitrag geht es nicht darum, den Begriff der ästhetischen Erfahrung zu definieren oder ihn für einen pädagogischen Gebrauch nutzbar zu machen. Es sollen vielmehr einige Hinweise darauf gegeben werden, was bei einem Umgang mit diesem Begriff zu beachten ist und woran man denken sollte, wenn man Texte liest, die sich mit diesem Begriff befassen. Die Anregungen basieren auf Diskursen beim dritten Kubi-Online Symposium 2015.

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Qualitäten der Künste in der Kulturellen Bildung

von Lisa Unterberg

Der Artikel befasst sich mit der besonderen Qualität von Kultureller Bildung in Abgrenzung zu anderen Bildungsprozessen. Hierfür wird der Begriff der ästhetischen Erfahrung nach Jerrold Levinson eingeführt und auf seine Folgen für die Kulturelle Bildung befragt.

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Kulturelle Bildung und Partizipation: Semantische Unschärfen, regulative Programme und empirische Löcher

von Jörg Zirfas

In diesem Beitrag geht es um begriffliche Klärungen und die mit Partizipation und Kultureller Bildung verbundenen Ansprüche und Hoffnungen. Es geht um pädagogische und nicht um politische oder ethische Problematisierungen und kritische Perspektiven zum Zusammenhang von Partizipation und Kultureller Bildung und zum Bildungsauftrag der Moderne. Den Schluss bildet ein Fazit, das die Ergebnisse der Überlegungen mit weiterführenden Gesichtspunkten verbindet.

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„Es muss was gescheh’n – aber es darf nix passier’n.“ Partizipation zwischen politischen und pädagogischen Arrangements

von Werner Lindner

Wie es der Titel andeutet, werden in diesem Artikel Spannungszonen und Ambivalenzen kritisch reflektiert, die sich beim Thema Partizipation im Kontext von Schule und Kultureller Bildung im (Ganz-)tag eröffnen. Partizipation hat zweifellos Konjunktur, aber wer Partizipationsaktivitäten vorschnell die heilende Kraft eines pädagogischen und politischen Zaubertranks zuspricht, wird schnell blind für manche Nebenwirkungen, die dabei leicht außer Acht geraten und von denen nachfolgend nur eine Auswahl angedeutet werden kann.

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Weitere Informationen

BKJ-Meldung zum Themenschwerpunkt Partizipation auf Kulturelle Bildung Online

Wissenplattform Kulturelle Bildung

Dokumentation der bundesweiten Fachtagung „Illusion Partizipation – Zukunft Partizipation“ am 14./15.11.2015 in Berlin


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